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Aktuelles

November 2016

Neues Forschungsprojekt im Bereich Windparkregelung

Die Universität Stuttgart ist Teil des neues EU-Forschungsprojekts CL-Windcon zum Thema Windparkregelung, in welchem Forscher aus Industrie und Wissenschaft die nächste Generation von Windparkreglern entwickeln.
14 Partner aus 6 Ländern forschen in dem dreijährigen Projekt an Vorsteuerungen und Regelungen die den Windpark effizienter machen.

CL-Windcon kick-off meeting press release...

Oktober 2016

Excellent Young Wind Doctor Award Für David Schlipf

Auch dieses Jahr wurde wieder der Excellent Young Wind Doctor Award bei der Torque Konferenz in München verliehen. Der Gewinner ist unser Kollege David Schlipf mit seiner Promotion "Lidar-Assisted Control Concepts for Wind Turbines"!

Der Award wird von einem Komitte vergeben, welches von Professor Gerad van Brussel, TU Delft, geleitet wird und zeichnet jedes Jahr herausragende Promotionen im Bereich der Windenergie aus.

Herzlichen Glückwunsch David!

Juni 2016

Lidar Messkampagne zu Windparkregelung am National Renewable Energy Laboratory (NREL)

Am National Renewable Energy Laboratoy (NREL) in Boulder, CO, USA findet zur Zeit eine gemeinsame Messkampagne von NREL, der Delft University of Technology, der University of Colorado at Boulder und dem Lehrstuhl für Windenergie (SWE) der Universität Stuttgart statt. In diesem Projekt geht es darum, die Ablenkung des Nachlaufes einer Windenergieanlage zu untersuchen.
Nachlaufablenkung ist eine vielversprechendes Konzept im Bereich der Windparkregelung um die Effizienz eines Windparks zu erhöhen und Nachlaufeffekte zu minimieren.

Nähere Informationen können der gemeinsamen englischen Bekanntmachung der Partner entnommen werden. Weitere Informationen können direkt bei Herrn Steffen Raach (raach@ifb.uni-stuttgart.de) erfragt werden.

Der SWE Lidar-Scanner wird auf der Gondel der GE 1,5MW Anlage des U.S. Department of Energy  im Rahmen des gemeinsamen Projektes installiert. Photo von Dennis Schroeder, NREL
Mai 2016

Promotionskolleg Windy Cities

Unter dem Stichwort „Energiewende“ wird in dem neuen Promotionskolleg ein zukunftsweisendes Thema hoher gesellschaftlich-ökonomische Sichtbarkeit und Relevanz bearbeitet. Das kooperative Promotionskolleg „Windy Cities“ beschäftigt sich mit Untersuchungen zum wirtschaftlichen Einsatz von Kleinwindanlagen zur lokalen dezentralen Stromerzeugung in urbanen Räumen. Der interdisziplinäre Ansatz umfasst hierbei Projekte zur Simulation und Visualisierung, zur Entwicklung neuer Energiespeichertechnologien, Test von Prototypen in Windanlagen bis hin zu einem intelligenten Lastmanagement.

Das Promotionskolleg wird über die Landesgraduiertenstiftung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert und umfasst 12 Dissertationsprojekte, die in Form von Stipendien vergeben werden. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni. Der SWE ist mit einer Stelle vertreten.

Mehr Informationen gibt es hier: www.windycities.de

April 2016

Im April 2016 testet das SWE in einem Konsortium aus DTU (Dänemark) und CENER (Spanien) erfolgreich eine skalierte schwimmende Windkraftanlage mit variabler Drehzahl und Blatt-Pitch-Regelung im kombinierten Wind-Wellen-Kanal von DHI in Dänemark. Ein Team aus fünf Studenten und sechs Mitarbeitern der Uni Stuttgart und der DTU waren bei der Vorbereitung beteiligt und errichteten unter anderem einen Windgenerator im DHI-Becken. Die vom SWE gebaute Plattform wird bis Ende April 2016 weiterhin mit der an der DTU entwickelten Windkraftanlage und dem am SWE entwickelten und umgesetzten Regler getestet.

27. Oktober 2015

Prof. Po Wen Cheng schreibt einen Blogbeitrag für die EnBW Initiative Dialog.Energie.Zukunft zum Thema:

Die Herausforderungen für die Windenergie in einem nachhaltigen Energiesystem

21. Oktober 2015

Streamline XR Lidar auf Funkturm installiert

Das neue Lidargerät wurde auf dem Funkturm Lauterstein in Sichtweite des SWE Messmasten auf der Schwäbischen Alb installiert. Das Lidar kann von dort oben bis zu 10km weit messen mit dem Ziel Windvorhersagen im Kürzestfristbereich bis zu 60min für das Projekt VORKAST zu ermöglichen.

September 2015

Nachwuchs-Windenergieforscher aus ganz Europa: PhD-Seminar der European Academy of Wind Energy zu Gast in Stuttgart

Die Zukunft der Windenergie stand im Mittelpunkt des PhD-Seminars der European Academy of Wind Energy (EAWE), zu dem sich vom 23. bis 25. September mehr als 110 Doktorandinnen und Doktoranden aus ganz Europa an der Universität Stuttgart trafen.

Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Prof. Alfred Kleusberg, bis Ende September Prorektor Lehre und Weiterbildung. In seiner Rede verwies Kleusberg auf die lange Tradition der Windenergieforschung an der Universität Stuttgart. Die Einrichtung des Stiftungslehrstuhls Windenergie im Jahr 2004 und dessen Weiterführung als Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie (Inhaber Prof. Po Wen Cheng) zehn Jahre später führen diese Tradition bin heute fort.

Das PhD-Seminar bietet jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Plattform, um ihre eigenen Forschungsarbeiten zu präsentieren und den fachlichen Austausch zu pflegen. Zudem können sie von den Erfahrungen prominenter Wissenschaftler und Pionieren der Windenergie profitieren. Inhaltliche Schwerpunkte waren neue Konzepte in der Windenergie, die Erfassung der Windgeschwindigkeiten vor einer Windkraftanlage mittels spezieller Messsensorik, die Regelung von Windenergieanlagen und Windparks sowie die Optimierung der Energieausbeute.

Die Keynote-Vorträge durch herausragende Vertreter aus Wissenschaft und Industrie brachten die Doktoranden mit weiteren relevanten Themen der Windenergie in Kontakt. Beispiele sind der Einfluss von erneuerbaren Energien auf den Strommarkt, die Wichtigkeit der Akzeptanz bei der Projektplanung und die Rolle der Innovationen für die Reduktion der Energiegestehungskosten. Besondere Highlights waren die Beiträge von Bonnie Ram (DTU Wind Energy Department, Dänemark) sowie von Henrik Stiesdal, früherer technischer Leiter bei Siemens Wind Power und ein wahrer Pionier der modernen Windkraftindustrie.

Eine Tradition des PhD Seminar ist die Auszeichnung der besten Doktorarbeit in der Windenergie. In diesem Jahr wurde Emmanuel Branlard von der DTU in Dänemark wegen seines Beitrags zur Weiterentwicklung von Vortex Methoden geehrt. Finanziell unterstützt wurde das PhD Seminar durch die Karl Schlecht Stiftung, die EAWE, GE und Enercon.

31. März 2015

NEPTUNE Projekt endet -  Lidarboje EOLOS schwimmt

Das KIC Inno Energy Projekt Neptune, welches in Zusammenarbeit mit mehreren Spanischen Partnern wie IREC, GasNatural und UPC durchgeführt wurde, ist Ende März zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen.

Das Ziel des Projekts eine Lidarboje zu entwickeln, welche offshore meteorologische und ozeanographische Messungen auf hoher See durchführen kann ist erreicht! Die entwickelte Boje EOLOS wird nun am ECN Messmast IJmuiden 75km vor der Holländischen Küste getestet.

Mehr Informationen gibt es in der Pressemitteilung.

25. Februar 2015

Erfolgreicher Abschluss des Windenergieprojektes

Unter dem Thema „Aero-servo-elastische Optimierung einer Kleinwindenergieanlage“ hat ein studentisches Team am SWE erfolgreich eine Kleinwindenergieanlage mit 2 m Rotordurchmesser gebaut und im Windkanal getestet. Dabei wurde erstmals ein getriebeloses Konzept in kompakter und geräuscharmer Bauweise realisiert und die Netzanbindung mittels Umrichter in der Praxis untersucht. Zudem konnte die aerodynamische Güte der Rotorblätter weiter optimiert und Messdaten von DMS am Rotorblatt mittels innovativer kabelloser Datenübertragung empfangen und ausgewertet werden.
Beim Windenergieprojekt, das jährlich im Wintersemester angeboten wird, steht der praktische Bezug zur Windenergie im Mittelpunkt. Die Studenten können das theoretische Wissen aus den Vorlesungen anwenden und in die Tat umsetzen.

 Ein Video zum Versuch ist unter dem Link zu sehen: http://youtu.be/Ka_P7ezDduQ

Weitere Informationen:
Friedemann Beyer, Universität Stuttgart, Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie (SWE), Tel. 0711/685-60338, E-Mail: beyer (at) ifb.uni-stuttgart.de

09. Februar 2015

Wellenkanaltests einer schwimmenden Windkraftanlage im Projekt INNWIND.EU fortgesetzt.

Nach den ersten erfolgreichen Experimenten im September 2014 hat das SWE mit Partnern des Projekts INNWIND.EU wieder die sogenannte Halbtaucher-Plattform getestet. Diesmal mit einem Hardware-in-the-loop-Ansatz, einem Propeller zur Simulation der Schubkraft, entwickelt vom Partner CENER (Centro Nacional de Energías Renovables). Die Testergebnisse werden nun von mehr als sechs europäischen Forschungspartnern analysiert um Simulationssoftware des gekoppelten Gesamtsystems von schwimmenden Windkraftanlagen zu verbessern. Das Projekt hat das Ziel, die neue Technologie schwimmender Windkraftanlagen voranzubringen.

Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=jlA2eNhmc9c
Video: Florian Amann

November 2014

Neues Projekt LUI: Ludwigsburg Intermodal. Ausbau des Bahnhofs Ludwigsburg zu intermodalen Mobilitäts-Drehscheibe als Bestandteil und Stufe zum Wohlfühlbahnhof

Im Rahmen des Vorhabens „Umbau Bahnhof Ludwigsburg zum Wohlfühlbahnhof“ wurde das Projekt „LUI Ludwigsburg Intermodal“ vom Städtebau-Institut beantragt. Das Projekt LUI gehört zum „Schaufenster Elektromobilität“ und wird dort mit anderen Projekten aus der Schaufensterregion zu „LivingLab BWe mobil“ verknüpft.

Neben Potenziellen Standorten für Ladesäulen von elektromobilen Car-Sharing Autos, wird ebenfalls wird der Ausbau erneuerbarer Energien im Umfeld des Bahnhofs geprüft, um eine CO2-neutrale Energieversorgung für die alternativen Mobilitätskonzepte zu gewährleisten. Ein noch zu entwerfendes Klimaschutzkonzept wird den Ausbau regenerativer Energien berücksichtigen.

Das SWE ist in dem Projekt für die Vermessung und Analyse des Windpotentials am Bahnhof Ludwigsburg zuständig.

Quelle: Städtebau-Institut (gekürzt)

03. Oktober 2014

Erste Wellenkanal-Tests einer schwimmenden Windkraftanlage in Nantes im Rahmen des Projekts INNWIND.EU durchgeführt

Die seit Beginn des Jahres am SWE gebaute, sogenannte „Halbtaucher-Plattform“ wurde vom 22.9.-3.10.2014 im „LHEEA - Research Laboratory in Hydrodynamics, Energetics and Atmospheric Environment“ in Nantes/Frankreich erfolgreich getestet. Nach dem Zusammenbau mit der skalierten Windkraftanlage im Maßstab 1:45 der italienischen Universität Politecnico di Milano wurden im kombinierten Wind-Wellen-Kanal Tests unter realistischen Betriebs- und Extrembedingungen getestet. Das erste skalierte Offshore-Modell, das an der Universität Stuttgart gebaut wurde hielt dabei den Belastungen sehr gut stand und auch das entwickelte kabellose Datenübertragungssystem für die Sensoren bewährte sich. Weitere Tests mit einem Propeller zur Schubkrafterzeugung stehen Ende Oktober 2014 an.

Für Interessierte gibt es auch ein Video zum Versuch.

01. Oktober 2014

Im Oktober gibt es einige Veränderungen im Team. David Schlipf, Teamleiter der Regelungsgruppe, wird für ein knappes Jahr als Gastwissenschaftler an der University of Colorado Boulder (CU) in Kooperation mit dem nationalen Forschungszentrum NREL arbeiten. Als Teamleiter vertreten wird ihn in dieser Zeit Florian Haizmann.

Außerdem begrüßen wir unseren neuen Kollegen Holger Fürst in der Arbeitsgruppe Regelung, Optimierung und Monitoring. Holger wird im Bereich Prädiktive Regelung von Windenergieanlagen promovieren. Herzlich Willkommen!

01. September 2014

Neues Forschungsprojekt am SWE bewilligt

Das neue WindForS Forschungsprojekt VORKAST wurde bewilligt und startet ab sofort. Das Projekt wird vom Bunderministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert und wird bis Anfang 2017 am SWE durchgeführt. Ziel ist es Wind und Solarvorhersagen im Bereich von 0-60 min zu treffen um den Mix verschiedener Energiequellen zu optimieren. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) durchgeführt. Aufgabe des SWE wird es sein ultra long range Lidarmessungen zur Windleistungsvorhersage durchzuführen. Beim ZSW werden eine Wolkenkamera zur Einstahlungs- und PV-Leistungsprognose sowie deren umfangreiches Programm P2ioneer zum Einsatz kommen. Letzteres optimiert ein virtuelles Kraftwerk auf Basis erneuerbarer Energien.

24. Juli 2014

Windenergie Quo Vadis? - Jubliäumsfeier des SWE

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums unseres Lehrstuhls fand am Donnerstag, den 24.07. ein Windenergiesymposium im neuen Raumfahrtzentrum statt. In einem festlichen Rahmen waren im Laufe des Nachmittags mehrere Gastvorträge zu verschiedensten Themen der Windenergie zu hören - unter anderem zur Netzintergration erneuerbarer Energien, zu den Perspektiven der Offshore Windenergie oder auch zur gesellschaftlichen Akzeptanz der Windenergie inklusive der Landschaftsästhetik. Geladen waren zahlreiche Vertreter aus Forschung, Industrie und Politik.

Für nähere Informationen gibt es seitens der Presse einen Beitrag in der Stuttgarter Zeitung. Auf vielfachen Wunsch stellen wir auch die Präsentationen des Symposiums zum Herunterladen bereit.

Prof Dr.-Ing. S. Schöbel, Lehrstuhl Landschaftsarchitektur, TU München

Gelegenzeit für Gespräche in der Pause und nach dem Symposium

Juni 2014

Unser neues Spidar Lidar der Firma Pentalum wird am 200m Messmast des KIT getestet

05. März 2014

Windenergie aus dem 3D-Drucker

 Im Rahmen des Windenergieprojektes hat ein studentisches Team am SWE eine Kleinwindenergieanlage mit 2 m Rotordurchmesser gebaut und erfolgreich im Böenwindkanal des IAG getestet. Nach dem Motto „Print your own wind turbine“ wurde das 3D-Druckverfahren zur innovativen Herstellung von Rotorblättern, Nabe und Verkleidung verwendet. Zur Verstärkung kam Kohlefaser zum Einsatz. Damit konnte eine hohe aerodynamische Güte und Festigkeit der Rotorblätter erreicht werden. In weiteren Forschungen am SWE soll das Herstellungsverfahren optimiert werden.

 Beim Windenergieprojekt, das jährlich im Wintersemester angeboten wird, steht der praktische Bezug zur Windenergie im Mittelpunkt. Die Studenten können das theoretische Wissen aus den Vorlesungen anwenden und in die Tat umsetzen.

 Weitere Informationen:
Friedemann Beyer, Universität Stuttgart, Stuttgarter Lehrstuhl für Windenergie (SWE), Tel. 0711/685-60338, E-Mail: beyer (at) ifb.uni-stuttgart.de

11. - 13. Februar 2014

 


Auch diesen Februar konnten Studenten der Universität wieder an der SWE Industrieexkursion teilnehmen. Das Ziel dieser Exkursion ist, die Studenten in verschiedenen Themen und Unternehmen die bei der Energieproduktion der Windenergie beteiligt sind, einzuführen. Im Rahmen der dreitägigen Exkursion besuchten die Studenten Hersteller von Antriebskomponenten (z.B. Voith und VEM Sachsenwerk), das Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal, einen Windpark in Klettwitz, sowie Deutschlands größten Windenergieanlagenhersteller Enercon. Höhepunkte der Exkursion beinhalteten eine Führung durch das im Untergrund gelegende Maschinenhaus des Pumpspeicherkraftwerkes und die neue E-126 / 7,58 MW-Anlage von Enercon.
 
28. Januar 2014

Das Forschungscluster „WindForS“ richtet Geschäftsstelle ein
 

Die Nutzung der Windkraft an topologisch anspruchsvollen Standorten wie den bergigen Regionen Süddeutschlands steht im Mittelpunkt des süddeutschen Windenergie-Forschungsclusters „WindForS“. Jetzt stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg über eine Laufzeit von drei Jahren Mittel für die Einrichtung einer Geschäftsstelle an der Universität Stuttgart bereit. Mithilfe der Anschubfinanzierung sollen die Aktivitäten des Netzwerks weiter professionalisiert und die geplanten Ziele angegangen werden. Die Geschäftsstelle soll unter anderem als zentrale Anlaufstelle für ein geplantes Testfeld im süddeutschen Raum fungieren und dessen Realisierung vorantreiben.

Die Geschäftsstelle wird Andreas Rettenmeier vom SWE übernehmen, der bislang Gruppenleiter der Arbeitsgruppe Versuch und Messtechnik war. Neue Gruppenleiterin wird Ines Würth.

Nähere Informationen stehen in der Pressemitteilung.

Dezember 2013

19. Dezember 2013


Professor Dr. Krish P. Thiagarajan
von der Universität in Maine, USA, ist zu Besuch am SWE und stellt sein Institut vor. Prof. Thiagarajan ist Professor für Maschinenbau und hält einen sehr interessanten Vortrag über seine aktuellen Forschungsgebiete im Bereich schwimmender Offshore Strukturen.

Herzlichen Dank für den Besuch!

19. - 21. November 2013

Das SWE organisiert gemeinsam mit NREL und mit Unterstützung der EWEA zwei Side Events im Rahmen der diesjährigen EWEA Offshore Konferenz in Frankfurt vom 19-21. November. Am 19. November findet das 8. und finale meeting des IEC Wind Task 30 Offshore Code Comparison Collaborative Continuation (OC4) Project statt und am folgenden 20. November ein Workshop zum von NREL entwickelten FAST Wind Turbinen Simulationstool. Weitere Informationen zur Anmeldung und Agenda finden sich auf der EWEA homepage oder auf Anfrage (Ansprechpartner Denis Matha)

12./13. November 2013

Der SWE veranstaltete am 12. und 13. November zusammen mit dem spanischen Institut CENER im Rahmen des „Wind Task 11“ der Internationalen Energieagentur (IEA) ein Experten Meeting zum Thema 'Wind energy in complex terrain'. An diesem Treffen nahmen 25 Vertreter aus Industrie und Wissenschaft aus der ganzen Welt, unter anderem aus den USA sowie Japan und Canada, teil. Neben dem SWE trugen weitere Institute des süddeutschen Forschungsclusters „WindForS“ vor, welches sich ebenfalls mit dem Thema „Windenergie im komplexen Gelände“ beschäftigt. Zahlreiche Informationen wurden zwischen den Teilnehmern ausgetauscht, aktuelle Ergebnisse aus der Forschung und Industrie präsentiert und weiterer Entwicklungsbedarf für die Nutzung der Windenergie im bergigen Gelände definiert.

Oktober 2013


Das OWEA Loads Projekt ist jetzt am SWE gestartet. Die Forschung in OWEA Loads ist Teil des RAVE (Research at Alpha Ventus) Projektes ‚Probabilistische Lastbeschreibung, Monitoring und Reduktion der Lasten zukünftiger Offshore-Windenergieanlagen‘. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.
Die SWE Gruppe kooperiert mit dem Hersteller von Windkraftanlagen REpower und Areva, sowie der Wind-Gruppe an der Universität Oldenburg. Das Ziel des Projektes ist die Belastung der 5-MW-Turbinen im Windpark zu analysieren und ebenso die Entwicklung der nächsten Generation von 10MW Turbinen zu unterstützen.
Das Projekt analysiert die Daten der Belastungs- und Beschleunigungssensoren auf den Testturbinen, sowie Daten von dem nahe gelegenen Messmast Fino1. Diese Forschung beinhaltet die Extrapolation von Fatigue und extrem Lasten der Anlagen, sowie die Verifizierung und Validierung von Software für die Modellierung der Meeresumwelt.

23. September 2013

Unser ehemaliger Kollege und jetziger Vizedirektor von Ramboll Wind Dr. Tim Fischer hat den RWE Zukunftspreis für seine am SWE verfasste Dissertation zum Thema "Lastreduktion an Offshore Windkraftanlagen" gewonnen. Seine Arbeit wurde aus fast 70 Bewerbungen von einer unabhängigen Jury ausgewählt und nach einer Vorstellung am 05. September auf Platz 1 gewählt.

Herzlichen Glückwunsch Tim!

http://www.rwe.com/web/cms/de/37110/rwe/presse-news/pressemitteilungen/pressemitteilungen/?pmid=4009954

20. September 2013

MaRINET (EU-FP-7) Initiative eröffnet zum letzten Mal den Zugang zu europäischen, marinen Testeinrichtungen

Die MaRINET Transnational Access Initiative bietet kostenfreien Zugang (EU-finanziert) zu Testeinrichtungen. Das Netzwerk umfasst 45 Prüfeinrichtungen bei 29 Forschungszentren in 12 Ländern. Seit MaRINET in 2011 ins Leben gerufen wurde, sind 68 % des Transnational Access Budget ausgegeben worden, um marine, erneuerbare Forschung an 32 verschiedenen Einrichtungen zu erleichtern.

Weitere Informationen: http://www.uni-stuttgart.de/windenergie/marinet

02. September 2013
 

Am 2. September testete der SWE in Kooperation mit dem Anlagenhersteller KENERSYS erstmalig eine selbst entwickelte lidarbasierte Blattwinkelvorsteuerung auf einer kommerziellen Windenergieanlage. Hierfür wurde ein scannendes Lidar-System des SWE auf einer KENERSYS-Anlage vom Typ K110 (110 m Rotordurchmesser, 2.4 MW Nennleistung) installiert und an die Anlagensteuerung angebunden.

Erste Ergebnisse zeigen, dass der Test erfolgreich verlaufen ist. Wie beabsichtigt, hat die implementierte Vorsteuerung unter Volllast zu einer Verringerung der Drehzahlschwankungen bei gleichzeitiger Reduktion der Pitchaktivität geführt. Im weiteren Verlauf der Erprobung soll die Vorsteuerung optimiert und ihr Einfluss auf die Anlagenlasten untersucht werden.
 

August 2013
 

Beim Aeolus-Race 2013, der Weltmeisterschaft für Ventomobile, konnten sich die Studierenden des Teams InVentus der Universität Stuttgart über den zweiten Platz freuen. An dem Rennen, das vom 19. bis 25. August im niederländischen Den Helder stattfand, beteiligten sich in diesem Jahr zwölf windgetriebene Fahrzeuge aus fünf Ländern.

Zwei Jahre Entwickeln und Schrauben haben sich für die Stuttgarter Studierenden des InVentus-Teams gelohnt: In einem packenden Kopf an Kopf-Finale mit den Teams Chinook aus Kanada und Broers aus den Niederlanden holten sie sich die Silbermedaille
www.facebook.com/InVentus
30. Juni - 5. Juli 2013
Eine Delegation von sechs SWE Forschern nimmt an der 23sten internationalen Konferenz für "offshore and polar engineering" (ISOPE) in Anchorage, Alaska, USA teil und präsentiert Ergebnisse ihrer Arbeit.
Dezember 2012
Oktober 2012
Das BMU hat das Forschungsprojekt "Lidar Complex" zum 1. Oktober 2012 bewilligt. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren und beschäftigt sich mit der Entwicklung von Lidar-Technologien zur Erfassung von Windfeldstrukturen hinsichtlich der Optimierung der Windenergienutzung im
bergigen, komplexen Gelände. Es werden zusätzlich zu drei Lidar-Systemen zwei Windmessmasten und zwei unterschiedliche fliegende unbemannte Systeme bei den Messkampagnen eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen AMPAIR Helikopter des Instituts für Flugzeugbau der Universität Stuttgart und ein Flugzeug des Zentrums für Angewandte Geowissenschaften der Universität Tübingen. Das Institut für Aerodynamik und Gasdynamik der Universität Stuttgart untersucht mit Hilfe von CFD-Rechnungen die Strömungsstruktur des komplexen Geländes.
1.Oktober 2012
Wir bekommen weitere Verstärkung im Team: Florian Haizmann beginnt seine Arbeit am SWE im Bereich "Lidar gestützte Regelung".
30. August 2012
Das long-range Lidar des SWE wurde erfolgreich auf der Umspannplattform des offshore Windparks „Baltic-I" installiert. In den kommenden 12 Monaten sollen hier Messungen über die gesamte Fläche des Windparks mit 21 Windenergieanlagen stattfinden. Aus den Messungen sollen Erkenntnisse über das Strömungsverhalten innerhalb des Windparks vor und hinter einzelner Windenergieanlagen gewonnen werden.
 
20. Juni 2012
Das neue Long- range- Lidar wurde erfolgreich am Teststandort Schnittlingen (Schwäbische Alb) in Betrieb genommen. Hier werden in den kommenden Wochen vorbereitende Test- und Vergleichsmessungen gegenüber dem SWE-Windmessmast durchgeführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden für die Ende August startende Messkampagne im Offshore-Windpark Baltic-I genutzt.
 
 
11.-15. Juni 2012
In Boulder, Colorado fand dieses Jahr die "Summer School in Remote Sensing for Wind Energy" statt. Wie im vorigen Jahr (Risø DTU, Dänemark) wurden David Schlipf und Andreas Rettenmeier erneut als Gastdozenten eingeladen. In Vorträgen zu den Themen "Lidars for Wind Turbine Control" und "Nacelle-based Lidar Systems" wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Hochschulen sowie aus Industrie und Forschung die Arbeiten der Stuttgarter SWE Lidar-Gruppe nähergebracht.
Mai 2012
Uns ist es weltweit erstmalig gelungen, mithilfe unseres gondelbasierten Lidar-Systems das Windfeld vor einer Windenergieanlage abzuscannen und unter Hinzunahme neuentwickelter prädiktiver Regelungverfahren die auf die WEA wirkenden Lasten zu senken. Unterstützt wurden wir von unseren Kollegen vom „National Renewable Energy Laboratory“ (NREL) in Boulder, USA [mehr]
1. April 2012
Wir bekommen Verstärkung im Team: Ines Würth beginnt ihre Arbeit am SWE im Bereich gondelbasierte Leistungskurvenbestimmung.
27. Februar 2012
Der SWE Lidar Scanner wird auf der CART2 bei NREL, Colorado, USA installiert.
 
 
Februar 2012
Im Februar 2012 startet eine gemeinsame Kampagne mit dem US-amerikanischem Forschungsinstitut NREL zur weltweit ersten Erprobung der Lidar-basierten Regelung. Dazu stehen zwei Anlagen mit je einem Lidar System zur Verfügung. Auf der CART3 (3 Rotorblätter) wird ein komerzielles Gerät verwendet und auf der CART2 (2 Rotorblätter) das SWE Lidar System.
Januar 2012
Der SWE Lidar Scanner kommt zurück aus Dänemark und wird für die kommende Kampagne in den USA umgehend vorbereitet. Hierzu zählen unter anderem eine echtzeitfähige Datenanbindung.
15. April 2011
Beginn der gemeinsamen Messkampagne des SWE mit der Abteilung „Test & Measurement" des dänischen Forschungszentrums Risø DTU. Geplant sind zunächst Messungen vom Boden aus, schräg in Richtung eines Windmessmasten. Des Weiteren sollen Messungen von dem Heck der Windenergieanlage „Nordtank" folgen. Die Anlage dient zum einen als Plattform, um von dort aus horizontal auf einem weiteren Windmessmast zu schießen und Vergleichsmessungen hinsichtlich Windgeschwindigkeit und Turbulenz durchzuführen. Bei entsprechenden Windbedingungen wird die Anlage in Betrieb gesetzt und der Nachlauf der Nordtank-Anlage vermessen. Bei Wind aus südlicher Richtung können sogar die zwei überlagerten Nachläufe der Windenergieanlagen "Nordtank" und "Tellus" erfasst werden.
 
 
28. März 2011
Beginn der Messkampagne der zwei neuen Scanner mit DEWI und Germanische Lloyd- Garrad Hassan im deutschen Offshore Testfeld „alpha ventus"
 
 
 
17.+18. Oktober 2010
Ergebnisse der Messkampagnen werden auf der Deutschen Windenergiekonferenz DEWEK vorgestellt.
13. Oktober 2009
Das Lidar Gerät samt Scanner wurde um 180° gedreht und "schaut" nun in die Einströmung der M5000.
18. Mai 2009
Das Lidar System wird auf der Gondel montiert und ausgerichtet. Die erste Messkampagne beschäftigt sich mit dem Nachlauf der Multi-MW Windenergieanlage.
 
17. Mai 2009
Das Windcube wird für die Gondelmesskampagne vorbereitet, die Messtechnik und die Ausrichtung des Laserstrahls bis in die Nacht hinen geprüft.
15. Mai 2009
Die Konstruktion der Lidar Halterung, Turm und Abstrebung, wird auf der AREVA Wind M5000 montiert. Nun fehlt noch das LiDAR- Gerät.
Frühjahr 2009
Die Entwicklung des Scanners geht voran. Die Tests am SWE wurden erfolgreich abgeschlossen.
 
Herbst 2008
Im Zuge des vom BMU geförderten Forschungsprojekts "LIDAR" soll ein Scanner entwickelt werden, der den Einsatz des Lidar Geräts auch von der Gondel einer Windkraftanlage ermöglicht. Auf diese Weise lässt sich das Windfeld wahlweise vor oder hinter einer Windenergieanlage über die gesamte vom Rotor überstrichene Fläche in verschiedenen Entfernungen von der Gondel aus betrachten und untersuchen. Die Erkenntnis des herannahenden Windfelds wird beispielsweise für die Entwicklung prädiktiver Regelungsstrategien oder für zukünftige Leistungs- und Lastmessungen herangezogen. Die Kenntnis des Nachlaufes von Windenergieanlagen lassen innerhalb eines Windparks die Lasten von benachbarten Anlagen abschätzen.

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