Leichtbau / Simulation

Vernetzte Auslegungsmethoden

Entwicklung vernetzter Auslegungsmethoden durch die Kopplung von Analyse- und Simulationsmodellen mit realen Prozessen und Strukturen

Forschungsziele

Um die Vorteile der Digitalisierung optimal zu nutzen reicht es vielfach nicht aus, einzelnen Simulationsmethoden solitär zu betrachten. Vielmehr soll ein vernetzter Entwicklungsprozess angestrebt werden, welcher spezifische Analyse- und Simulationslösungen verknüpft und diese durch eine globale Datenerfassung realer Prozessen koppelt. Die digitale Auslegungsmethodik setzt sich zum Ziel, einen kontinuierlichen Auslegungsprozess von der virtuellen Materialcharakterisierung, einer intelligenten Bauteilanalyse über die Prozesssimulation und die Struktursimulation bis hin zur realen Fertigungssteuerung und darüber hinaus zu etablieren. Hierzu werden Multi-Skalen- und Multi-Modell-Simulationsansätze sowie Analyse- und Schnittstellenalgorithmen entwickelt, welche einen lückenlosen Informationsfluss im ganzheitlichen Auslegungsprozess gewährleisten und damit die Optimierung des Gesamtprozesses ermöglichen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Kopplung der Auslegung an den Gesamtlebenszyklus des Bauteils. Hierdurch können Sensordaten aus den Fertigungsprozessen und dem Betrieb des Bauteils mithilfe künstlicher neuronaler Netze interpretiert und zur Bauteiloptimierung genutzt werden. Für die Darstellung dieser vernetzen digitalen Auslegung müssen schnelle Algorithmen, basierend auf Ingenieurswissen, als Schnittstellen für die Verarbeitung der Bauteildaten entwickelt und validiert werden.

Team

Gruppenleiter

Dieses Bild zeigt  Jörg Dittmann
Dipl.-Ing.

Jörg Dittmann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Gruppenleiter Prozesssimulation

Dieses Bild zeigt  Ruben Czichos
M.Sc.

Ruben Czichos

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Gruppenleiter Struktursimulation

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