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Faserverbund- und Fertigungsverfahren-Seminar

Starttermin der Veranstaltung im SS 2017: Freitag 21.04.2017, 15Uhr im Allmandring 5B, Raum 0.42

Die theoretischen Teile des Seminars finden im Verfügungs-Gebäude, Allmandring 5B, Besprechungsraum 0.31 statt. Der Praktische Teil wird zwischen den Labor-Hallen im Pfaffenwaldring 31 und dem Allmandring 5B aufgeteilt werden.

Das Seminar ist in zwei Teile unterteilt, das Fertigungsverfahren- und das Wintersportgeräteseminar. Das Seminar zu Fertigungsverfahren ist ein Pflichtseminar, und dient als Zugangsvoraussetzung für das Wintersportgeräteseminar.

Fertigungsverfahren-Seminar
Betreuer: Beh, J; Dittmann, J; Heudorfer, K

Im Fertigungsverfahren-Seminar werden die gängigen Verfahren zur Herstellung von Faserverbundbauteilen Vermittelt. Diese sind unter anderem:

  • Formbau (Werkzeugform aus Urform herstellen)
  • Handlaminieren
  • Vakuuminfusionsverfahren (VARI und VAP)
  • Autoklav-Verfahren
  • Druckinfusionsverfahren (RTM)

Aus diesen Verfahren werden je nach Interesse der Teilnehmer und Verfügbarkeit des Equipments, drei ausgewählt. Die Teilnehmer bekommen die Verfahren erklärt und dürfen sie im Anschluss selbst anwenden. Dieser Teil des Seminars dient unter anderem dazu die Kenntnisse zur Herstellung von Ski oder eines Snowboard zu vermitteln.

Wintersportgeräteseminar
Betreuer: Dittmann, J; Heudorfer, K

Im Wintersportgeräteseminar besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, selbstständig ein paar Ski oder ein Snowboard nach eigenen Vorstellung zu bauen. Hierzu werden kleine Gruppen von 2-4 Studenten gebildet, welche unter Anleitung von Tutoren die einzelnen Prozessschritte, gemeinsam bearbeiten. Planung und Umsetzung muss hierbei in Eigenverantwortung durchgeführt werden.

Der Aufwand für die Fertigung beträgt ca. 80 Arbeitsstunden und beinhaltet folgende Punkte:

  • Auslegung
    • Typ: Freestyle, Freeride, Race, Split, Freerider, Carver, Tourenski, Twin Tips …
    • Flex bzw. Steifigkeit in Längsrichtung sowie der Torsionsteifigkeit
    • Bindungsposition: Regular, Goofy, Dugstand …

Für einige dieser Punkte existiert ein selbst entwickeltes Tool, welches z.B. die theoretische Biegesteifigkeit und Biegelinie berechnen kann. Außerdem kann die Board/Ski-Größe sowie die Bindungsposition auf das Gewicht und die Größe des Fahrers abgestimmt werden.

  • Fertigung des Holzkerns:
    • Manuelles Fräsen, Hobeln und Schleifen eines Holzkerns in die gewünschte Kerngeometrie
  • Auswahl und Zuschnitt der Laufflächen
  • Anpassen und Biegen der Stahlkanten
  • Infiltrationsaufbau und Infiltration mittels VARI-Verfahren

Eine Teilnahme am Wintersportseminar ist optional. Es kann auch lediglich das Fertigungsverfahren-Seminar besucht werden.

Es findet keine Prüfung statt, daher kann auch keine Anrechnung im Studienplan erfolgen. Auf Wunsch kann bei regelmäßiger Teilnahme eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt werden.

Aus platztechnischen Gründen kann das Labor nur für 20 Personen angeboten werden. Bei mehr Interessenten wird das Los entscheiden. Näheres wird in der ersten Veranstaltung am Freitag den 21.04.2017 um 15 Uhr im Allmandring 5B, Raum 0.42 bekannt gegeben.