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Quasistatische und dynamische Materialprüfung am IFB

Die moderne Ausstattung des Instituts für Flugzeugbau der Universität Stuttgart deckt für die zerstörende Materialprüfung u.a. von faserverstärkten Kunststoffen die Bandbreite von der quasistatischen Prüfung bis hin zu dynamischen Lebensdauerversuchen ab. Zum Prüfen von Proben auf Couponlevelebene nach Norm bei Raumtemperatur sowie bei davon abweichenden Temperaturen bis hin zu strukturellen Bauteilen stehen zwei quasistatische Universalprüfmaschinen sowie ein Spannfeld mit 6 servo-hydraulischen Aktuatoren (5 Axialzylinder und 1 Drehzylinder) zur Verfügung.
Dehnungsmessungen werden standardmäßig mittels Dehnungsmessstreifen durchgeführt. Alternativ kann die Dehnung auch mit dem optischen Messsystem Aramis von GOM sowie verschiedenen Extensiometern und induktiven Wegaufnehmern gemessen werden.
Prüfkörper können bei erhöhter Temperatur und eingestellter relativer Feuchte in einem  Klimaschrank für Hot/Wet-Prüfungen konditioniert werden.
Individuell angepasste Prüfaufbauten werden direkt mit Hilfe der institutseigenen mechanischen Werkstatt realisiert. Prüflaminate werden mit dem institutseigenen Autoklaven oder mit verschieden Vakuuminfusionsverfahren (VARI; VAP etc.)  hergestellt.
Das IFB ist seit Jahren mit der Durchführung einer Warenausgangsprüfung für die Luftfahrtzulieferindustrie betraut, wobei die Qualität der Prüfungen und der Prozesse durch jährliche Audits sichergestellt wird.



Abbildung 1: 250 KN Universalprüfmaschine Schenck-Trebel Rm250

Ansprechpartner: Marc Grzeschik