15. Dezember 2020 /

Forschungsvorhaben "Porositätsmodellierung bei Infusionsprozessen von Faserkunststoffverbunden" gestartet

Im Juni startete das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Porositätsmodellierung bei Infusionsprozessen von Faserkunststoffverbunden“ (Projektnummer: 432847151).

Im Rahmen des Projekts soll die Entstehung von Luftblasen in Faserverbundwerkstoffen erforscht werden. Die sogenannte „Porosität“ ist eine der häufigsten Defekte in der Produktion durch „Liquid Composite Molding“ (LCM) und kann zu einer Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften oder zum vorzeitigen Versagen des hergestellten Teils führen.

Unter diesen Umständen ist das Ziel des Projekts, die Entstehung solcher Hohlräume sowohl experimentell als auch numerisch zu analysieren. Es wird ein Mikro- und Makro-Simulationsansatz zur Vorhersage schlecht gesättigter Faserstränge (Mikroporosität) und der Entstehung von Hohlräumen während der Imprägnierung der Faservorform entwickelt. KI-Techniken werden eingesetzt, um die Optima für Füllstrategie und -geschwindigkeit zu bestimmen. Das Modell wird mit zwei Demonstratoren mit zwei unterschiedlichen Komplexitätsgraden validiert.

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Kontakt Silvio Facciotto
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