4. Dezember 2020 /

Forschungsvorhaben DFG Impact gestartet

Im Rahmen des zweijährigen Projekts „Modellierung von Schädigung und verbleibenden Eindrücken bei Impact auf Verbundwerkstoffe“, gefördert durch die deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Projektnummer 428994763, wird die Schädigung und bleibende Verformung von Faserverbundstrukturen nach einem Low Velocity Impact untersucht und numerisch abgebildet. Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe eines umfangreiches Testprogramms ein Verständnis für die auftretenden Schädigungsmechanismen sowie deren Wechselwirkung während des Impacts zu entwickeln und bestehende Materialmodelle um zusätzliche Mechanismen zu erweitern. Der Fokus liegt dabei auf der numerischen Abbildung plastischer Verformungen und visko-elastischer Relaxationsvorgänge nach einem Impact.

Die zu entwickelnde Simulationsmethodik soll eine detaillierte Prognose der auftretenden Schädigungen und der bleibenden Verformung nach einem Low Velocity Impact ermöglichen. Mit Hilfe dieser Kenntnisse kann die Restfestigkeit der geschädigten Struktur bestimmt werden. Das Projekt trägt somit zur Realisierung einer virtuellen, schadenstoleranten Auslegung für Faserverbundstrukturen und infolgedessen zu einer Reduktion notwendiger Versuche bei.

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Kontakt Mirijam Bastek
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