Das habe ich zweifach geschafft.
Auch das ist vollbracht. Bei der "Aktion Grüne Flur",
in meinem Heimatdorf, dürfte ich so um die 500 Sträuche und
Bäume eigenhändig gepflanzt haben.
Das ist nun auch vollbracht. 
Es stellt sich allerdings die Frage,
habe ich ihn nun geritten
den
geflügelten Pegasus,
oder hat er mich geritten?
Drei Welten - Ein Leben.
Professor Dr. Ulrich Hütter

Hier Hütters Lebenslauf
Inhaltsangabe |
Nachtrag (in der 2. Ausgabe) |
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Die ISBN-Nummer 3-00-000067-4 wurde von der ISBN-Zentrale in Frankfurt
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Das Buch war seit Ende 2001 vergriffen. Die 2. Ausgabe,
ein Neuauflage,
mit Fortschreibung der Entwicklung der Windenergie in
den letzten 7 Jahren,
ist jetzt erschienen
Buchbeschreibung. Ulrich Hütter, der
Ausnahmewissenschaftler, verbrachte vom dritten Lebensjahr an seine
Jugend in Salzburg. Nach dem Maturum am humanistischen Gymnasium begann
er das Studium des Schiffsbaus in Wien, wechselte dann zum Studium der
Luftfahrttechnik an die Technische Hochschule Stuttgart. Während
des Studiums entwickelte Ulrich Hütter, zusammen mit seinem Bruder
Wolfgang, das legendäre Segelflugzeug H17, das weltweit in den
30-er Jahren in mehr als 200 Exemplaren gebaut wurde. Bei Wolf Hirth
arbeitetet Hütter als Flugzeugkonstrukteur bevor er als Dozent an
die Ingenieurschule Weimar wechselte. Dort kam er bei der Firma
Ventimotor mit dem Gebiet der Windenergie in Berührung. In seiner
Dissertation entwickelte er eine heute noch benutzte Theorie zur
Auslegung von Windenergie-Konvertern, sogenannte Schnellläufer
oder Freifahrende Turbinen. Seine Theorie wurde auf Testfeldern ab 1940
in der Praxis mit verschiedenen Anlagen überprüft. Urmodell
aller modernen Windenergie-Anlagen war Hütters 34 Meter Anlage aus
dem Jahr 1957 mit einer Leistung von 100 kW, ausgestattet mit
Rotorblättern aus Glasfaserverstärktem Kunsttoff (GFK). Ab
1953 lehrte Hütter an der Technischen Hochschule Stuttgart. Er
leitete bis 1980 das Institut für Flugzeugbau.
Der Autor war 16 Jahre lang Mitarbeiter von Professor Hütter. Im
vorliegenden Buch wird über Hütter als Flugzeugbauer
berichtet, über seine Weimarer Windzeit aber auch über seine
Tätigkeit als Konstrukteur in den Kriegsjahren. Der
Hochschullehrer Hütter, das Institutsleben an der Universität
Stuttgart und auch der "Nebenjob" in der DFVLR Stuttgart
(heute DLR), werden im Buch dargestellt. Hütters Arbeiten auf dem
Sektor der Faserverbund-Werkstoffe werden ebenso gewürdigt wie
seine weitreichenden Arbeiten auf dem Gebiet der wieder aktuellen
Windenergie nach 1972. Dass Hütter auch auf biomedizinischem
Gebiet tätig war ist nur Wenigen bekannt, ebenso seine musischen
Fähigkeiten als Künstler in Wort und Bild. Jeder der
Hütter kannte hat ihn entweder als schwungvollen Flugzeugbauer,
als theoriekonsequenten Windenergie-Fanatiker, als intuitiven und weit
vorausschauenden Faserverbund-Werkstoffspezialisten, als begnadeten
Konstrukteur, als feinfühligen Künstler oder als
mitreissenden Hochschullehrer erlebt. Von ihm konnte man lernen, dass
man nur mit Fantasie an die Lösung komplexer Probleme herangehen
kann, dass man vorher die Zusammenhänge abzuklären hat und,
dass man die Natur und deren Lösungen der Probleme betrachten
muss, um sie auf das Wunder unseres Lebens anzuwenden. Wer Ulrich
Hütter nicht kannte sollte diesen Ausnahmewissenschaftler kennen
lernen.
doerner@ifb.uni-stuttgart.de
Seit 24.
März 1997