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Team InVentus wird Vize-Weltmeister

September 12, 2016; Julian Fial (fial@ifb.uni-stuttgart.de)

Den Vizeweltmeistertitel der Gegenwindfahrzeuge sicherte sich InVentus, das Team der Universität Stuttgart, beim studentischen Wettbewerb Aeolus Race in Den Helder in den Niederlanden am Wochenende 21. und 22. August. Mit einem Kategorien-Sieg im „Drag Racing“ (Beschleunigungsrennen auf 100 Meter Distanz) zeigte es zudem das volle Potenzial ihres Fahrzeugs. Weltmeister wurde das Team der Technischen Universität Dänemark.

Beim Wettbewerb im niederländischen Den Helder wurde das Fahrzeug gesucht, welches mit dem Umgebungswind als Energiequelle am effizientesten direkt gegen den Wind fahren kann. Insgesamt nahmen an diesem Wettbewerb sieben Teams aus fünf Nationen teil, wodurch er zu einem der weltweit größten Wettbewerbe von Fahrzeugen zählt, die erneuerbare Energiequellen als direkten Antrieb nutzen.

Auch bei wenig Wind hervorragende Leistung

InVentus konnte die maximal erreichten 78,31 Prozent der Windgeschwindigkeit umsetzen, um auf dem zweiten Platz anzulangen. Dabei waren die insgesamt drei Renntage von sehr unterschiedlichen Windbedingungen geprägt. Vor allem bei niedrigen Windgeschwindigkeiten von etwa drei Metern in der Sekunde am zweiten Renntag konnte das Team mit konstant guter Leistung zeigen, dass ihr Fahrzeug der Konkurrenz gewachsen ist, die bei diesen Bedingungen große Probleme hatten.

Erster Platz im Drag Race

Am finalen Renntag hingegen herrschten extrem hohe Windgeschwindigkeiten von über 10 Metern in der Sekunde. Auch hier konnte das Team der Universität Stuttgart um die vorderen Plätze mitfahren. In der gesondert gewerteten Kategorie des Drag Races – einem Beschleunigungsrennen auf 100 Meter – ließen sie an diesem Tag die Konkurrenz sogar deutlich hinter sich und erreichten den ersten Platz.

Erlerntes Wissen umgesetzt

Nicht nur das Team InVentus, sondern auch Professor Middendorf vom Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart, an dem das Projekt angesiedelt ist, ist angesichts dieses Erfolges erfreut: „ Dieses Ergebnis zeigt, dass die Studierenden der Universität Stuttgart mit ihrem hier erlernten Wissen international Erfolge feiern können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, wie Leichtbau, Windenergie, Elektrotechnik und vieler mehr unterstreicht dies und zeugt von der Fähigkeit der Studierenden, ihre Kenntnisse in dieser komplexen Disziplin erfolgreich umzusetzen.“

Nach der Rückkehr ist das Stuttgarter Team gedanklich schon bei den nächsten Weiterentwicklungen ihres Fahrzeuges, um 2017 erneut um den Gesamtsieg beim Aeolus Race an der Nordseeküste mitfahren zu können.

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