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Neues Patent: Kraftkonstantes Anpressen des Geflechtschlauches in der automatisierten Herstellung von Flechtbauteilen

16. Oktober 2014; Frieder Heieck

Am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart wurde ein flexibler Anpresswalzenmechanismus entwickelt, der automatisiert den entstehenden Geflechtschlauch mit konstanter, definierbarer Kraft an den Flechtkern andrückt, sodass ein Auf- und Abspannen bei Flechtkernen mit Krümmungen oder größeren Querschnittsänderungen verhindert wird. Auf einer Flechtringplatte sind flexibel gelagerte, rotierende Anpresswalzen montiert. Die Anpresswalzen können sich aufgrund ihrer Lagerung sowohl an eine Schrägstellung als auch an eine Querschnittsänderung des Flechtkerns anpassen. Sie üben am Flechtring eine konstante, genau definierte Kraft auf das Geflecht aus und pressen es dadurch an den Flechtkern. Da die Anpresswalzen auf dem entstehenden Geflechtschlauch abrollen, entstehen keine Reibungsschäden am Geflecht. Im automatisierten Prozess übernimmt die Robotersteuerung der Flechtmaschine die Ansteuerung der Anpresswalzen. Die Geflechtablage bei Bauteilen mit variablem Querschnitt und Krümmungen wird – ohne manuelles Nachführen – dadurch signifikant verbessert.

Die Technologie-Lizenz-Büro GmbH ist mit der Verwertung der Technologie beauftragt und bietet Unternehmen die Möglichkeit der Lizenznahme.

Kontaktperson IFB: Frieder Heieck, heieck@ifb.uni-stuttgart.de

Kontaktperson TLB: Dr. Iris Kräuter, ikraeuter@tlb.de

Website der TLB: http://www.tlb.de/

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