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NASA/DLR-Design Challenge

August 17, 2018; Ingmar Geiß (geiss@ifb.uni-stuttgart.de)

Studierende der Universität Stuttgart haben bei der NASA/DLR-Design Challenge den zweiten Platz belegt

Ziel des Wettbewerbs war es, umweltfreundliche Flugzeuge zu entwerfen, deren Energiebedarf sowie Schadstoff- und Lärmemissionen möglichst gering sein sollten. Das Team der Universität Stuttgart, bestehend aus Katrin Kaupe, Tobias Dietl, Jonas Karger, Andreas Pfemeter, Philipp Weber und Alexander Zakrzewski, konnte dabei mit dem Flugzeugentwurf „Polaris“ die Jury überzeugen und erreichte den zweiten Platz.

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Abbildung: Flugzeugentwurf „Polaris“ mit innovativem turbo-elektrischem Antrieb

Polaris ist mit einem innovativen Antrieb ausgestattet, bei dem zwei Gasturbinen an Generatoren gekoppelt sind und Strom erzeugen. Die Gasturbinen besitzen dabei eine Zwischenkühlung im Verdichter und erreichen damit einen höheren thermischen Wirkungsgrad. Der generierte Strom wird zum Antrieb von supraleitenden elektrischen Motoren genutzt, die in schlanken, aerodynamisch günstigen Gondeln installiert sind und effiziente, gegenläufige Propeller („Open-Rotor“) antreiben. Durch diese effiziente Anordnung kann der Energiebedarf des Flugzeugs reduziert werden. Als Energieträger kommt bei Polaris Wasserstoff zum Einsatz. Dieser wird in flüssiger Form gespeichert und dient zudem zur Kühlung der supraleitenden elektrischen Motoren und zur Zwischenkühlung in der Gasturbine.

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Abbildung: Überreichung der Urkunden mit DLR-Luftfahrtvorstand Rolf Henke

Die Design-Challenge wurde zum zweiten Mal von NASA und DLR ausgeschrieben und richtet sich an Studierende im Bereich Luft- und Raumfahrt. Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs ist das Team der TU München. Alle eingereichten Arbeiten können auf der Webseite des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums eingesehen werden.