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There are no translations available. Betrachtet man heute den Einsatz der faserverstärkten Kunststoffe bei Leichtbauanwendungen, so lassen sich durch kraftflussgerechte Orientierung der Fasern beeindruckende Leistungen bei gleichzeitig geringer Masse erzielen.
Die Nähtechnik ist ein Verfahren um diese Eigenschaften weiter zu steigern. Durch strukturelles Vernähen textiler Preforms können gezielt die mechanischen Eigenschaften von Bauteilen beeinflusst werden. So lassen sich beispielsweise die Delaminationseigenschaften, die Energieabsorptionsfähigkeit und die strukturelle Integrität verbessern. Der Einsatz konfektioneller Nähte unterstützt dagegen die Fertigung hoch integrierter Preforms. Diese Nähte haben keine Auswirkung auf die mechanischen Eigenschaften des Bauteils sondern dienen der Fixierung von Geometrien, der Definition von Drapierzonen, der Verbindung von Sub-Preforms zu einer größeren Preform oder zur Sicherung von Schneidekanten.
Mit dem am Institut vorhandenen 2D- und 3D-Nähanalagen können folgende Nähtechniken eingesetzt werden:
• Tufting • Blindstich • Zweinadel • Doppelsteppstich Mittels eines 6-Achs Roboters können ebene wie auch mehrfach gekrümmte Bauteile vernäht werden. Dabei ist bei den 3D-Verfahren nur einseitiger Zugang zum Bauteil erforderlich.
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